Nutzungsbedingungen
ENTWURF – vor Veröffentlichung die mit [OFFEN] gekennzeichneten Angaben ergänzen, die begleitenden Veröffentlichungshinweise beachten und den tatsächlichen Buchungsablauf abgleichen.
Nutzungsbedingungen für MakeInvoiceFast
Stand: 2. November 2026
1. Anbieter, Geltungsbereich und Vertragssprache
Anbieter von MakeInvoiceFast ist:
Invictus IT Services GmbH
Rheinpromenade 13
40789 Monheim am Rhein
Deutschland
Vertreten durch: Nevaf Ay
Handelsregister: HRB 110345, Amtsgericht Düsseldorf
E-Mail: info@invictus-it-services.de
Telefon: 0151 42 43 20 92
Diese Bedingungen gelten für die Bereitstellung und Nutzung der webbasierten Anwendung MakeInvoiceFast. Das Angebot richtet sich sowohl an Unternehmer und Selbstständige als auch an volljährige Verbraucher. Wer für ein Unternehmen handelt, muss zum Vertragsschluss für dieses Unternehmen berechtigt sein.
Verbraucher sind natürliche Personen, die den Vertrag zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Ob ein Kunde Verbraucher oder Unternehmer ist, richtet sich nach den tatsächlichen Umständen und den gesetzlichen Vorschriften; die Bezeichnung eines Kontobereichs als „Unternehmen“ entscheidet darüber nicht.
Vertragssprache ist Deutsch. Individuelle Vereinbarungen gehen diesen Bedingungen vor. Ausdrücklich vereinbarte kostenfreie Bestands- oder Betreiberzugänge werden durch diese Bedingungen nicht in kostenpflichtige Verträge umgewandelt.
2. Leistung und Funktionsumfang
MakeInvoiceFast wird als über das Internet nutzbare Software bereitgestellt. Der reguläre Tarif umfasst einen eigenen Datenbereich mit einem persönlichen Benutzerzugang. Er ermöglicht insbesondere:
– Hinterlegung von Absender-, Unternehmens-, Kontakt-, Steuer- und Bankdaten sowie eines Logos;
– Verwaltung von Kontakten und Import von Kontaktdaten aus geeigneten CSV-Dateien;
– Erstellung von Rechnungsentwürfen und Festschreibung von Rechnungen mit automatischer Nummernvergabe;
– Auswahl und Pflege eigener Dienstleistungen, Einheiten und Preise;
– Erstellung neuer Rechnungs-PDFs mit eingebetteten ZUGFeRD-/Factur-X-Daten im Profil EN 16931;
– Import unterstützter vorhandener PDF-Ausgangsrechnungen aus dem Jahr 2026 nach Prüfung der ausgelesenen Angaben;
– Markierung von Rechnungen als bezahlt und Auswertungen nach Jahr, Quartal und Monat;
– veranlassten Rechnungsversand per E-Mail an Kundenkontakte oder eine hinterlegte DATEV-E-Mail-Adresse;
– Export von Unternehmens- und Kontaktdaten, Rechnungsdaten und archivierten Rechnungs-PDFs.
Verbindlich sind die beim Vertragsschluss einbezogene Leistungsbeschreibung und etwaige individuelle Vereinbarungen. Bloß angekündigte zukünftige Funktionen sind nicht Bestandteil der geschuldeten Leistung.
Der DATEV-Versand besteht in der Übermittlung eines Rechnungsdokuments per E-Mail. Ein Versandstatus bestätigt die Annahme durch den Mailserver, nicht das Lesen der Nachricht oder eine erfolgreiche Verbuchung beim Empfänger. Bei einem PDF-Import wird das vorhandene Original übernommen; daraus entsteht nicht automatisch eine neu erzeugte ZUGFeRD-Rechnung. Der automatische Import kann insbesondere bei abweichenden Layouts oder gescannten Dokumenten eine manuelle Erfassung oder Korrektur erfordern.
Die vorhandenen Auslandssteueroptionen für EU-Reverse-Charge und nicht im Inland steuerbare Drittlandsleistungen beziehen sich auf die jeweils beschriebenen B2B-Dienstleistungen. Sie bestimmen nicht automatisch die richtige Besteuerung anderer Geschäfte oder von Leistungen an Privatpersonen. Alle Rechnungsbeträge und Auswertungen der Anwendung werden in Euro geführt.
3. Technische Voraussetzungen
Für die Nutzung benötigen Kunden eine Internetverbindung, eine erreichbare E-Mail-Adresse und einen aktuellen Webbrowser mit aktiviertem JavaScript und technisch notwendigen Cookies. Für das Anzeigen oder Ausdrucken von Rechnungen ist eine PDF-Anzeigefunktion erforderlich. Zugang, Internetverbindung und die kundenseitige Geräteausstattung sind nicht Teil des Tarifs.
Vor Vertragsschluss werden die für die angebotenen Funktionen maßgeblichen technischen Anforderungen und Importbeschränkungen bereitgestellt. Die im jeweiligen Upload angezeigten Dateiformate und Größenbeschränkungen sind zu beachten. Eine gesonderte Vereinbarung über vom gesetzlichen Standard abweichende Produkteigenschaften gegenüber Verbrauchern wird durch diese Bedingungen nicht ersetzt.
4. Registrierung und Abschluss des kostenpflichtigen Vertrags
Die Kontoanfrage über „Zugang anfordern“ ist unverbindlich und löst keine Zahlungspflicht aus. Auch die Bestätigung einer E-Mail-Adresse begründet für sich genommen noch kein kostenpflichtiges Abonnement. Auf Annahme einer unverbindlichen Anfrage besteht kein Anspruch.
Im derzeitigen manuellen Verfahren erhält der Kunde nach Abstimmung ein gesondertes Angebot mit den wesentlichen Leistungen, dem Gesamtpreis, dem Leistungsbeginn, dem monatlichen Abrechnungszeitraum und den Kündigungsbedingungen. Der kostenpflichtige Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde dieses Angebot ausdrücklich annimmt. Eine bloße technische Freischaltung oder eine automatische Zugangsnachricht ersetzt diese Annahme nicht.
Bei Verbrauchern werden die vorgeschriebenen Verbraucherinformationen und die Widerrufsbelehrung einschließlich Musterformular vor der bindenden Vertragserklärung bereitgestellt. Der Kunde erhält eine Vertragsbestätigung einschließlich der einbezogenen Vertragsbedingungen auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail als Text oder mit Anhängen. Ein jederzeit veränderbarer Webseitenlink allein ersetzt diese Bestätigung nicht.
Wird künftig eine verbindliche Bestellung über die Website angeboten, werden die wesentlichen Bestellinformationen unmittelbar vor Abgabe der Bestellung hervorgehoben angezeigt. Eine kostenpflichtige Verbraucherbestellung erfolgt dann über eine eindeutig beschriftete Schaltfläche, beispielsweise „zahlungspflichtig bestellen“. Die heutige Schaltfläche „Zugang anfordern“ ist keine solche Bestellschaltfläche.
5. Preis, Abrechnung und Zahlungsweise
Der reguläre Tarif kostet 5,00 Euro pro monatlichem Abrechnungszeitraum einschließlich der jeweils enthaltenen gesetzlichen Umsatzsteuer. Der Gesamtpreis beträgt damit bei zwölf durchgehend abgerechneten Monaten 60,00 Euro. Für diesen Tarif werden keine zusätzlichen Einrichtungsgebühren erhoben.
Der erste Abrechnungszeitraum beginnt mit dem ausdrücklich vereinbarten Leistungsbeginn. Seine konkreten Anfangs- und Enddaten werden in der Vertragsbestätigung angegeben. Die nachfolgenden monatlichen Abrechnungszeiträume schließen daran an; eine ordentliche Kündigung nach Abschnitt 6 verhindert eine weitere kostenpflichtige Verlängerung.
Die monatliche Vergütung ist im Voraus entsprechend der Rechnung beziehungsweise Zahlungsaufforderung fällig, frühestens jedoch mit dem vereinbarten Beginn des betreffenden Leistungszeitraums. Im aktuellen manuellen Verfahren erfolgt die Zahlung per Überweisung auf das dort genannte Konto. Zahlungen werden nach ihrem Eingang der Freischaltung zugeordnet. Abweichende individuelle Zahlungsabsprachen müssen ausdrücklich vereinbart werden.
PayPal-Abonnements und automatische PayPal-Abbuchungen sind derzeit nicht aktiviert. Eine spätere Einführung setzt ein gesondertes, transparentes Buchungs- beziehungsweise Zustimmungsverfahren voraus. Eine Registrierung oder die Annahme dieser Bedingungen erteilt noch keine PayPal-Zahlungsautorisierung.
Der Anbieter darf den vereinbarten Preis nicht allein durch Austausch dieser Bedingungen einseitig erhöhen. Preisänderungen eines bestehenden Vertrags bedürfen einer wirksamen Vereinbarung. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
6. Laufzeit und ordentliche Kündigung
Der kostenpflichtige Vertrag läuft ab dem vereinbarten Leistungsbeginn auf unbestimmte Zeit mit monatlicher Abrechnung. Der Kunde kann jederzeit ohne zusätzliche Kündigungsfrist zum Ende des laufenden monatlichen Abrechnungszeitraums kündigen. Eine bereits erklärte Kündigung wird nicht dadurch unwirksam, dass eine automatische Bestätigung ausbleibt.
Die Kündigung kann insbesondere per E-Mail an info@invictus-it-services.de erklärt werden. Die Angabe der registrierten E-Mail-Adresse und, soweit vorhanden, der Vertrags- oder Kontokennung erleichtert die Zuordnung. Eine handschriftliche Unterschrift oder ein eingeschriebener Brief ist nicht erforderlich. Die Kündigungsmöglichkeit im Benutzerkonto kann zusätzlich genutzt werden.
Soweit Verbraucherverträge über die Website abgeschlossen werden können, wird außerdem eine gesetzeskonforme, öffentlich zugängliche Online-Kündigungsmöglichkeit mit Bestätigungsseite und elektronischer Bestätigung bereitgestellt. Ihre Nutzung darf nicht von einem vorherigen Login abhängig gemacht werden.
[OFFEN: Tatsächliche Adresse beziehungsweise Platzierung der öffentlichen Kündigungsfunktion nach deren Umsetzung eintragen. Der vorhandene Kündigungsknopf ausschließlich im eingeloggten Konto genügt hierfür nicht.]
Der Anbieter kann ordentlich mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines monatlichen Abrechnungszeitraums kündigen. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund und gesetzliche Rechte des Verbrauchers, insbesondere bei einer nicht vertragsgemäßen digitalen Dienstleistung, bleiben unberührt.
Eine ordentliche Kündigung beendet den bereits bezahlten Zugang nicht vor Ablauf des betreffenden Leistungszeitraums. Für spätere Zeiträume wird keine Vergütung mehr fällig. Ansprüche auf Rückzahlung aufgrund eines Widerrufs, einer berechtigten Vertragsbeendigung, Minderung oder sonstiger gesetzlicher Vorschriften bleiben unberührt.
7. Lesen, Export und Löschung nach Vertragsende
Nach dem wirksamen Ende des kostenpflichtigen Vertrags erhält der Kunde für weitere 90 Kalendertage ohne zusätzliches Entgelt Zugriff zum Lesen vorhandener Daten und zum Exportieren. In diesem Zeitraum besteht kein Anspruch auf die weitere Erstellung, Änderung oder Versendung von Rechnungen. Gesetzliche oder vertraglich erforderliche Berichtigungen und die Ausübung von Datenschutzrechten bleiben möglich.
Bei Vertragsende teilt der Anbieter dem Kunden das Ende dieses Zugangs und den vorgesehenen Löschablauf mit. Der Kunde sollte seine benötigten Daten rechtzeitig exportieren und außerhalb der Plattform aufbewahren. Der Standardexport enthält strukturierte Daten im JSON-Format und archivierte Rechnungs-PDFs in einer ZIP-Datei. Passwörter und SMTP-Zugangsdaten sind davon ausgenommen. Soweit ein gesetzlicher oder vertraglicher Herausgabeanspruch weitere kundeneigene Inhalte umfasst, werden diese auf Anforderung ebenfalls in geeigneter Form bereitgestellt.
Nach Ablauf der 90 Tage endet die Bereitstellung zur Rückgabe. Soweit keine abweichende zulässige Weisung vorliegt, werden die nur im Auftrag verarbeiteten Produktivdaten anschließend unverzüglich, spätestens innerhalb von weiteren 30 Kalendertagen, gelöscht. Der Kunde kann eine frühere Rückgabe oder Löschung verlangen. Für Sicherungskopien gelten die konkret vereinbarten Lösch- und Überschreibungsfristen der AVV. Gesetzlich erforderliche Aufbewahrungen bleiben auf die hiervon tatsächlich betroffenen Daten und Zwecke beschränkt.
Datenschutzrechte und gesetzliche Herausgabeansprüche, insbesondere nach § 327p BGB, werden durch die 90-Tage-Regelung nicht verkürzt. Der Anbieter macht die Erfüllung solcher Ansprüche nicht von einem Verzicht auf Rechte oder von der Begleichung streitiger Entgelte abhängig. Ein Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Online-Archivierung entsteht nicht.
Die erforderlichen betrieblichen Datensicherungen durch den Anbieter werden nicht durch kundenseitige Exporte ersetzt. Ebenso entbindet die Bereitstellung der Anwendung den Rechnungsaussteller nicht von seinen eigenen gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
8. Kundenpflichten und zulässige Nutzung
Kunden müssen ihre Vertrags- und Kontaktdaten zutreffend angeben, Änderungen erforderlicher Kontaktdaten mitteilen und ihre Zugangsdaten vertraulich behandeln. Ein persönlicher Zugang darf nicht als gemeinsamer Zugang mehrerer Personen oder Unternehmen verwendet werden. Bei Verdacht auf eine unberechtigte Nutzung ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
Es dürfen nur Daten verarbeitet werden, für deren Nutzung eine Berechtigung und die erforderliche Rechtsgrundlage bestehen. Rechtswidrige Inhalte, Schadsoftware, unerlaubte Zugriffsversuche sowie der Versand unerwünschter Massenwerbung über die Plattform sind untersagt. Gesetzlich zulässige Prüf- und Sicherheitsmaßnahmen werden hierdurch nicht pauschal ausgeschlossen.
Vor dem Festschreiben oder Versand prüfen Kunden insbesondere Empfänger, Rechnungsdaten, Leistungsbeschreibung, Beträge, Umsatzsteuerbehandlung und gewählte Versandadressen. Beim Import sind die erkannten Angaben mit den Originaldokumenten abzugleichen. Die Anwendung bietet technische Unterstützung und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Die vertragliche Verantwortung des Anbieters für die ordnungsgemäße Funktion der vereinbarten Software bleibt davon unberührt.
Bei eigenem SMTP-Versand ist der Kunde für die berechtigte Nutzung des gewählten Mailservers verantwortlich. Die Auswahl ausländischer Maildienstleister oder Empfänger hebt datenschutzrechtliche Anforderungen an eine Drittlandsübermittlung nicht auf. Gegenüber Verbrauchern werden Pflichten nur insoweit begründet, wie sie für die konkrete Nutzung erforderlich und zumutbar sind.
9. Nutzungsrechte und Inhalte
Für die vereinbarte Vertragsdauer erhält der Kunde das einfache, nicht ausschließliche Recht, die gehostete Anwendung im vereinbarten Umfang für eigene Zwecke zu nutzen. Eine Weitervermietung oder Bereitstellung fremder eigenständiger Kontobereiche unter dem eigenen Zugang ist nicht umfasst.
Die Rechte an vom Kunden bereitgestellten oder erstellten Inhalten verbleiben bei ihm beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern. Der Anbieter darf diese Inhalte nur insoweit technisch verarbeiten, vervielfältigen und auf Veranlassung übermitteln, wie dies für die vereinbarte Leistung, Rückgabe oder Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist. Ein Recht zur Nutzung von Kundenrechnungen für eigene Werbung oder zum Training externer KI-Systeme wird nicht eingeräumt.
10. Betrieb, Aktualisierungen und Änderungen
Der Anbieter schuldet die vertragsgemäße Bereitstellung und die hierfür erforderliche Pflege der Anwendung. Eine darüber hinausgehende bestimmte Verfügbarkeitsquote wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist. Gesetzliche Ansprüche wegen Ausfällen oder nicht vertragsgemäßer Bereitstellung werden hierdurch nicht ausgeschlossen.
Erforderliche Sicherheits- und Funktionsaktualisierungen werden während des geschuldeten Bereitstellungszeitraums durchgeführt. Über für Kunden relevante Aktualisierungen und erforderliche Mitwirkung wird angemessen informiert. Planbare Wartungen werden, soweit zumutbar möglich, im Voraus angekündigt und mit möglichst geringer Beeinträchtigung durchgeführt. Dringende Sicherheitsmaßnahmen können ohne vorherige Ankündigung erforderlich sein.
Änderungen, die über die Erhaltung der Vertragsmäßigkeit hinausgehen, sind nur zulässig, soweit ein triftiger Grund besteht, etwa die Anpassung an geänderte gesetzliche Anforderungen, die Abwehr neuartiger Sicherheitsrisiken oder die Anpassung an geänderte technische Umgebungen. Sie dürfen dem Kunden keine zusätzlichen Kosten verursachen und werden klar erläutert. Die vereinbarten Kernfunktionen dürfen nicht durch eine allgemeine Änderungsklausel beliebig entzogen werden.
Bei Verbrauchern gelten zusätzlich die zwingenden Anforderungen des § 327r BGB. Bei einer mehr als unerheblichen Beeinträchtigung von Zugriff oder Nutzbarkeit werden die vorgeschriebenen Informationen rechtzeitig auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt; die gesetzlichen Beendigungsrechte bleiben bestehen. Änderungen von Vertragsbedingungen oder Preisen werden nicht allein durch Schweigen des Kunden verbindlich.
11. Störungen, Sperrung und Support
Störungen und Beschwerden können an info@invictus-it-services.de gemeldet werden. Hilfreich sind eine Beschreibung des Vorgangs und eine Zuordnung zum Benutzerkonto; Passwörter müssen hierfür nicht übermittelt werden.
Bei einer konkreten Gefahr für die Sicherheit, einem erheblichen rechtswidrigen Gebrauch oder einem erheblichen Vertragsverstoß darf der Anbieter den Zugriff im erforderlichen Umfang vorübergehend beschränken. Bei Zahlungsrückständen erfolgt eine Einschränkung grundsätzlich erst nach Mahnung mit angemessener Nachfrist und Ankündigung. Soweit keine dringende Gefahr entgegensteht, erhält der Kunde vorher Gelegenheit zur Stellungnahme beziehungsweise Abhilfe.
Sperrungen müssen verhältnismäßig sein und sind nach Wegfall ihres Grundes aufzuheben. Berechtigte Datenherausgabe-, Datenschutz- und Mängelrechte werden nicht als Druckmittel zurückgehalten. Eine bloße Sperrung ersetzt keine Kündigung und keine Regelung über die endgültige Datenlöschung.
12. Mängelrechte und Haftung
Für Mängel, nicht vertragsgemäße Bereitstellung und Schadensersatz gelten die gesetzlichen Vorschriften. Bei Verbrauchern gelten insbesondere die zwingenden Bestimmungen für digitale Produkte nach §§ 327 ff. BGB einschließlich der Rechte auf Nacherfüllung sowie, bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen, Vertragsbeendigung, Minderung und Schadensersatz.
Gesetzliche Datenschutzansprüche und Ansprüche nach Art. 82 DSGVO bleiben unberührt. Die Verantwortung des Kunden für eigene Eingaben begründet keinen pauschalen Ausschluss der Verantwortung des Anbieters für von ihm zu vertretende Softwarefehler.
13. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Über die Verarbeitung von Website-, Konto- und Vertragsdaten informiert die gesonderte Datenschutzerklärung. Deren Kenntnisnahme ersetzt keine gegebenenfalls erforderliche gesonderte Einwilligung.
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt ergänzend die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung einschließlich ihrer Anlagen. Sie hat bei Widersprüchen zu diesen Bedingungen für Fragen der Auftragsverarbeitung Vorrang.
Bei ausschließlich persönlichen oder familiären Tätigkeiten eines privaten Nutzers kann die Ausnahme nach Art. 2 Abs. 2 Buchst. c DSGVO greifen. In diesem Fall werden dem privaten Nutzer durch die AVV keine gesetzlichen Verantwortlichenpflichten auferlegt, die für ihn tatsächlich nicht bestehen. Die darin vereinbarten Schutz-, Vertraulichkeits- und Rückgaberegelungen gelten entsprechend; die eigenen gesetzlichen Pflichten des Anbieters bleiben unberührt.
14. Verbraucherwiderruf
Verbrauchern steht bei einem entsprechenden Fernabsatzvertrag das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular stehen in der nachfolgenden Anlage.
Soll die entgeltliche Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, bedarf dies eines gesonderten ausdrücklichen Verlangens des Verbrauchers und der gesetzlich erforderlichen Information. Die bloße Registrierung, ein Login oder das allgemeine Akzeptieren dieser Bedingungen ersetzt dieses Verlangen nicht. Der bloße Beginn der Nutzung einer fortlaufenden digitalen Dienstleistung lässt das Widerrufsrecht nicht automatisch erlöschen.
15. Schlussbestimmungen und Streitbeilegung
Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung zulasten von Verbrauchern wird nicht getroffen. Zwingende gesetzliche Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.
Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Sollten einzelne Vertragsbestimmungen unwirksam sein, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Individuelle Vereinbarungen bleiben vorrangig.
ANLAGE: WIDERRUFSBELEHRUNG UND MUSTER-WIDERRUFSFORMULAR
Die folgende Belehrung gilt für Verbraucher, denen für den Vertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Invictus IT Services GmbH, Rheinpromenade 13, 40789 Monheim am Rhein, Deutschland, Telefon: 0151 42 43 20 92, E-Mail: info@invictus-it-services.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online unter [OFFEN: tatsächliche Internetadresse oder eindeutige Platzierung der nach § 356a BGB eingerichteten Widerrufsfunktion] ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An
Invictus IT Services GmbH
Rheinpromenade 13
40789 Monheim am Rhein
Deutschland
E-Mail: info@invictus-it-services.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):
____________________________________________________________
Bestellt am (*)/erhalten am (*):
____________________________________________________________
Name des/der Verbraucher(s):
____________________________________________________________
Anschrift des/der Verbraucher(s):
____________________________________________________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
____________________________________________________________
Datum:
____________________________________________________________
(*) Unzutreffendes streichen.